
Diese Beispielgedenkseite ist für die fiktive Person 'Max Liebig'.
13.05.1938
25.10.2019
Unvergessen
Unser lieber Papa und Opa Max starb am 25.10.2019 friedlich im Kreis seiner Familie. Sein Leben war erfüllt von schönen Dingen. Als kleiner Junge zog er mit den Eltern 1946 nach Görlitz. Während seiner Schulzeit lernte er Emma kennen, noch ohne zu ahnen, dass sie später seine Frau werden würde.
Besonders stolz war er, als er 1959 seine Lehre zum Tischler als Zweitbester seines Jahrganges abschließen konnte. Mit der Arbeit in der Tischlerei war dann die finanzielle Sicherheit gegeben, um im folgenden Jahr die Ehe mit seiner geliebten Emma einzugehen. Als unser lieber Max 25 Jahre alt war, wurde sein Sohn Steffen geboren, zwei Jahre später kam Tochter Dagmar zur Welt.
Wir werden nie vergessen, wie er hin und wieder mit verschmitztem Lächeln am Esstisch sagte: "Ich liebe die Arbeit mit Holz, aber euch liebe ich noch mehr!"
Bis zu seiner Rente war Max ein geschätzter Kollege in der Tischlerei Schuster, der den jungen Kollegen gern seine Erfahrungen weiter gab und für die Älteren immer mit Rat und Tat zur Seite stand.
Seinen Lebensabend verbrachte er mit der Pflege seines Gartens, dem Fertigen von Holzarbeiten für seine wachsende Enkelschar und er versuchte sogar noch kochen zu lernen. Glücklicherweise konnte Emma ihm das wieder ausreden.
Auch in den letzten Monaten saß er noch gern draußen auf seiner Lieblingsbank, trank seinen Kaffee und schaute in die Königshainer Berge. Max war ein liebevoller Mensch mit Herz und Humor.
In stillem Gedenken
Seine Frau Emma
Mein Max mit zerrissenen Hosen und einem Strauß zerknickter Feldblumen - so werde ich ihn in Erinnerung behalten. Auf seinem Weg zu mir, den schriftlich ausgearbeiteten Heiratsantrag in der Tasche, stürzte er mit seiner Schwalbe, die er sich vom Gesellengehalt zusammengespart hatte. Ich bin dankbar ihn als Ehemann haben zu dürfen.
Sohn Steffen mit Familie
Papa hat mir gezeigt, was wichtig ist im Leben: Großmut, Freundlichkeit und immer ein Taschenmesser dabei haben.
Tochter Dagmar mit Familie
Unser Papa war immer zur Stelle, wenn wir ihn brauchten. Für Jens und Annika wird der Garten nie wieder vollständig sein, ohne Opa Max auf seine Bank.
Die Kollegen aus der Tischlerei Schuster
Seinen Lieblingsspruch "Ich bin hier auf Arbeit und nicht auf der Flucht!" gab er an viele Lehrlingsgenerationen weiter. Mit Max Liebig stirbt auch ein Stück Schlesische Handwerkskunst, die in dieser Form nicht mehr gepflegt wird.
Lebensstationen
Tischlerlehre
Hochzeit mit Emma Liebig (Geb. Schuster)
Reise nach Italien
Max Lebenstraum: Einmal in einer venezianischen Gondel mit seiner Emma sitzen.
Auszeichnungen und Ehrungen
Auszeichnung der Handwerkskammer Görlitz für überdurchschnittliche Leistungen in der Ausbildung
13.09.1959
1. Preis im Gartenwettbewerb
26.08.1998
Erinnerungen
Bilder aus dem Leben